Über mich

Zwei Dinge, die ich in meinem Leben nie hatte machen wollen:

  1. selbstständig sein
  2. vom Schreiben leben,

Das hat ja schon mal super funktioniert, nicht wahr?

Aber wie so oft im Leben weiß man immer erst dann, wenn man es ausprobiert, ob es das Richtige ist.

Ich bin zum Schreiben gekommen wie die Jungfrau zum Kind. Die Geschichte ist etwas peinlich, aber lustig. Allerdings würden mich die meisten anderen Autoren dafür schlagen, sollten sie sie kennen. Deshalb belasse ich es besser bei: »Ich habe einfach Glück gehabt. Zweimal.«

Ich möchte nichts anderes mehr machen und ich bin dankbar, dass ich es auch nicht muss. Dankbar jedem einzelnen Leser dafür, dass ich den einsamsten und langweiligsten Job der Welt habe. (Das wollten Sie gerade gar nicht wissen, oder?) Ist wirklich so: Bücher schreiben ist total langweilig. Eigentlich. Man sitzt am Rechner/Notebook/whatever und starrt auf den Bildschirm. Den ganzen Tag. Man beschäftigt sich mit sich selbst. Den ganzen verdammten Tag.

Und wenn man dann hochschaut, ist der Tag auch wirklich schon fast zu Ende. Freizeit? Joa. Meine heutige Arbeit war immer meine Freizeit. Jetzt muss ich das mit dieser anderen Freizeit leider erst noch lernen.

Meine Freunde sind aber nett und bringen mir das bei. Stehen vor meiner Tür, rufen an, schleppen mich irgendwo hin, füllen Bier in mich.

Habe ich schon »Danke« gesagt? Danke alle meine Freunde, dass ihr so geduldig mit mir seid und der armen Autorin immer wieder über die Straße helft, wenn sie mal wieder mit ihrem »Plot-Gesicht« durch die Gegend läuft! Danke, dass ihr meinen Musikgeschmack ertragt und nur einer von euch breit grinsend und schunkelnd dabei vor mir sitzt. (Alter! Was hast du gegen guten Southern Rock!? Das geht so nicht!) Danke für meine Yoga-Begleitung und die dazu gehörende Tea-Time, die irgendwie immer viel zu spät endet. (Für dich, ich als Nachteule habe ja eine andere Uhrzeit im Wecker programmiert.) Danke für die konspirativen Küchentreffen! Wenn ich nicht zur Party komme, kommt die Party eben zu mir.

Ihr seid großartig. Wisst ihr das eigentlich?

Liebe Leser, sorry, das war nichts, oder? Ihr wolltet was von mir wissen, oder? Aber nun ja, das bin ich. Etwas durchgeknallt, leicht chaotisch, aber auch konsequent genug, um Kreativität und Selbstständigkeit unter einen Hut zu bringen. Irgendwo zwischen Gothic und Rock zu finden, manchmal auch im Rockabilly. Ich liebe meine Kodderschnauze, kann nicht jeder mit um, ist aber auch okay.